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Entwicklungspolitisches Netzwerk EPN Hessen e.V. und |
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| Eine neue Getreide- und Ölmühle für Burkina Faso In Kouankin, einem Dorf in der Sahelregion, hat sich 1980 eine Gruppe von 112 Frauen gebildet. Sie organisieren gemeinsamen Feldanbau, Gemüseanbau und Maßnahmen gegen die Versteppung. Ein weiteres Ziel ist die Alphabetisierung. In den letzten 26 Jahren hat die Gruppe eine Menge auf die Beine gestellt. AFRIKA-PROJEKT e.V. unterstützt die Frauen mit der Finanzierung einer Getreide- und Ölmühle, die sie von zeitraubendem Zerstoßen des Getreides und der Ölfrüchte entlastet. Diese Zeit - täglich sind es rund 2 Stunden Einsparung - können die Frauenfür die Feldarbeit oder für den Verkauf ihrer Produkte auf dem Markt einsetzen. Die Mühle ermöglicht der Gruppe, finanzielle Rücklagen zu bilden und die Frauen unabhängig zu machen. Nach den Erfahrungen von Afrika Projekt in anderen Regionen sind die Mühlen eine echte Erfolgsgeschichte. Unsere Partner-Organisation vor Ort ist sehr kompetent und zuverlässig. Sie sucht die Projekte in unterschied-lichen Regionen von Burkina Faso aus, organisiert die Ausbildung der BetreuerInnen-Gruppe und erstellt regelmässige Rechenschaftsberichte. Ihre Arbeit widmet sich umfassend der Dorfentwicklung und damit der Verbesserung der Lebensbedingungen für die Familien. Sie unterstützen vor allem Frauengruppen, die bereits gemeinschaftliche Ziele zur Verbesserung der Lebensbedingungen geschaffen zu haben. Wir finanzieren den Ankauf der Mühle. Sobald sie installiert ist, zahlt jeder, der die Mühle benutzt, einen kleinen Kostenbeitrag. Damit wird das Dieselöl finanziert, Reparaturen bezahlt und irgendwann, wenn die Mühle ihre Arbeit getan hat, kann für das ersparte Geld eine neue Mühle angeschafft werden. |
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| Kleinkredite für die Existenzgründung von Frauen in Ougadougou (Burkina Faso) Armut und Hunger vertreiben auch in Burkina Faso Menschen aus ihren Heimatdörfern in die großen Städte. Doch häufig sind die Lebensbedingungen dort nicht besser - viele Träume und Hoffnungen bleiben unerfüllt. Vor allem für Witwen und Alleinerziehende ist das Leben hart. Viele von ihnen sind Analphabetinnen, sie sind sehr arm und leben unter schwierigen Bedingungen. Oft können sie sich und ihre Kinder kaum versorgen. Doch gerade diese Frauen mit ihrer Energie und ihrem Überlebenswillen, sind die Hoffnung des Kontinents. In der Hauptstadt Ouagadougou haben sich Frauen im Stadtteil Biba zusammengeschlossen, um ihre Situation zu verbessern. Sie haben eine Kooperative gegründet, die Kleinkredite vergibt. Mit diesem Geld kaufen die Frauen Rohstoffe und Geräte, mit denen sie beispielsweise Joghurt oder Gebäck herstellen. Diese Waren verkaufen sie mit Gewinn. So können sie ihren Kredit zurückzahlen und den Überschuss erneut investieren. Dies ermöglicht ihnen, sich und ihren Kindern den Lebensunterhalt zu sichern und die Schulausbildung zu finanzieren. Die Kredite betragen durchschnittlich 75€ und werden innerhalb eines Jahres zurückgezahlt. Die Frauen aus Biba danken Ihnen für jede Unterstützung! Die messbaren Erfolge der Kleinkreditvergabe in den verschiedensten Ländern und Kulturen haben die Vereinten Nationen dazu bewogen, das Jahr 2005 zum Jahr der Mikrokredite zu machen. |
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| Straßenkinderprojekt in Kamerun In Kamerun gibt es, wie in anderen afrikanischen Ländern, viele Straßenkinder. In Yaoundé leben mehr als 200 Kinder aus verschiedenen Gründen wie z.B. familiäre Vernachlässigung, Gewalt oder Armut auf der Straße. Die Kinder sind häufig krank, weil sie verschmutztes Wasser trinken oder mangelernährt sind. Oft schnüffeln sie Klebstoff, um den Hunger oder Schmerz zu vergessen. Die Fondation Bernède gründete im Mai 2003 ein Zentrum für Straßenkinder. Dort gibt es einen strukturierten Tagesablauf mit Unterrichts- und Freizeitangeboten, Essen und Trinken, eine medizinische Versorgung und, soweit vorhanden, auch eine Unterkunft, gerade für die Jüngeren, die man nicht gerne abends wieder zurück auf die Straße schicken möchte. Durch das Erlernen sozialer Regeln soll der Kreislauf von Verwahrlosung, Drogenkonsum, seelischer Verrohung und Gewalt durchbrochen werden. Durch Bildungsangebote und Hilfe bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz werden Zukunftsperspektiven eröffnet. Das Zentrum wird zum Teil von der GTZ finanziert. AFRIKA-PROJEKT e.V. unterstützt die laufenden Kosten zur Bewirtschaftung des Zentrums für Straßenkinder. Mit einer Spende von 10€ kann ein Kind für einen Monat versorgt werden. |
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Wer hat Lust, sich ehrenamtlich bei uns zu engagieren? Wir können noch Hilfe bei der Projektarbeit gebrauchen. Ideal wäre jemand, der Erfahrung in der Entwicklungshilfe hat, vielleicht sogar ein Afrika-Kenner ist und etwas Französisch kann. Die Projektgruppe trifft sich etwa zweimal im Monat. Wer mitarbeiten möchte, kann sich in unserem kleinen Büro stundenweise etablieren oder von Zuhause aktiv werden. Etwa einmal im Monat machen wir einen Info-Stand, meist verbunden mit Flohmarkt, womit wir einen Teil unserer Verwaltungskosten - also Miete, Telefon usw. finanzieren. Da wir alle ehrenamtlich arbeiten, sind unsere Aufwendungen nicht hoch - aber schließlich möchten wir, dass alles, was an Spenden hereinkommt, komplett in unsere Projekte in Afrika fließt. Dafür suchen wir Leute, denen es Spaß macht, zu verkaufen, Kontakte zu knüpfen und beim Auf- und Abbau des Standes mit anzupacken. Wir versuchen, die Verwaltung so einfach und überschaubar wie möglich zu machen, trotzdem gibt es immer etwas zu tun. Wir suchen noch jemand, der sich in Spendenverwaltung, Korrespondenz (meist E-Mail), Mitgliederverwaltung und Öffentlichkeitsarbeit einarbeiten möchte und unserem kleinen Büroteam hilfreich zur Seite steht. |
Ein Spiel für Kinder "Die Tiere Afrikas" (DSL-Verbindung nötig):
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10 Jahre Afrika-Projekt e.V. Eine Broschüre zum zehnjährigen Bestehen ist in der Geschäftsstelle zu erhalten. |
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