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| Straßenkinderprojekt in Kamerun In Kamerun gibt es, wie in anderen afrikanischen Ländern, viele Straßenkinder. In Yaoundé leben mehr als 200 Kinder aus verschiedenen Gründen wie z.B. familiäre Vernachlässigung, Gewalt oder Armut auf der Straße. Die Kinder sind häufig krank, weil sie verschmutztes Wasser trinken oder mangelernährt sind. Oft schnüffeln sie Klebstoff, um den Hunger oder Schmerz zu vergessen. Die Fondation Bernède gründete im Mai 2003 ein Zentrum für Straßenkinder. Dort gibt es einen strukturierten Tagesablauf mit Unterrichts- und Freizeitangeboten, Essen und Trinken, eine medizinische Versorgung und, soweit vorhanden, auch eine Unterkunft, gerade für die Jüngeren, die man nicht gerne abends wieder zurück auf die Straße schicken möchte. Durch das Erlernen sozialer Regeln soll der Kreislauf von Verwahrlosung, Drogenkonsum, seelischer Verrohung und Gewalt durchbrochen werden. Durch Bildungsangebote und Hilfe bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz werden Zukunftsperspektiven eröffnet. Das Zentrum wird zum Teil von der GTZ finanziert. AFRIKA-PROJEKT e.V. unterstützt die laufenden Kosten zur Bewirtschaftung des Zentrums für Straßenkinder. Mit einer Spende von 10€ kann ein Kind für einen Monat versorgt werden. |
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| Kleinkredite für die Existenzgründung von Frauen in Ougadougou (Burkina Faso) Armut und Hunger vertreiben auch in Burkina Faso Menschen aus ihren Heimatdörfern in die großen Städte. Doch häufig sind die Lebensbedingungen dort nicht besser - viele Träume und Hoffnungen bleiben unerfüllt. Vor allem für Witwen und Alleinerziehende ist das Leben hart. Viele von ihnen sind Analphabetinnen, sie sind sehr arm und leben unter schwierigen Bedingungen. Oft können sie sich und ihre Kinder kaum versorgen. Doch gerade diese Frauen mit ihrer Energie und ihrem Überlebenswillen, sind die Hoffnung des Kontinents. In der Hauptstadt Ouagadougou haben sich Frauen im Stadtteil Biba zusammengeschlossen, um ihre Situation zu verbessern. Sie haben eine Kooperative gegründet, die Kleinkredite vergibt. Mit diesem Geld kaufen die Frauen Rohstoffe und Geräte, mit denen sie beispielsweise Joghurt oder Gebäck herstellen. Diese Waren verkaufen sie mit Gewinn. So können sie ihren Kredit zurückzahlen und den Überschuss erneut investieren. Dies ermöglicht ihnen, sich und ihren Kindern den Lebensunterhalt zu sichern und die Schulausbildung zu finanzieren. Die Kredite betragen durchschnittlich 75€ und werden innerhalb eines Jahres zurückgezahlt. Die Frauen aus Biba danken Ihnen für jede Unterstützung! Die messbaren Erfolge der Kleinkreditvergabe in den verschiedensten Ländern und Kulturen haben die Vereinten Nationen dazu bewogen, das Jahr 2005 zum Jahr der Mikrokredite zu machen. |
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| Getreidemühlen-Projekt in Burkina Faso erfolgreich abgeschlossen Die von AFRIKA-PROJEKT e.V. finanzierte Getreidemühle in dem Ort Goguin wurde in einem eigens dafür errichteten Gebäude installiert. Unsere Partnerorganisation APS hat die Frauen aus Goguin in Kursen ausgebildet, damit sie die Mühle bedienen, die Kasse selbständig verwalten und die Abrechnung regelmäßig durchführen können. Die Ausbildung und Betreuung der Frauen sowie die Kontrolle des Projektverlaufs durch APS erstreckt sich insgesamt über ein Jahr. In der Anfangsphase war eine intensive Betreuung und Anleitung nötig, die im Laufe der Zeit immer weiter zurückgefahren wird, bis die Frauen schließlich ohne Hilfe zurechtkommen. Seit Dezember 2003 können die Frauen von Goguin ihr Getreide mit der maschinell betriebenen Mühle mahlen. Durch die Mühle verringert sich die Zeit, die für das Mahlen der täglichen Getreidemenge benötigt wird, von bislang gut zwei Stunden auf fünf bis zehn Minuten. Die Frauen sind sehr zufrieden: Das Mehl hat eine sehr gute Qualität und muß nicht, wie bei anderen Modellen, zweimal gemahlen werden. Wir möchten uns auch im Namen der Frauen von Goguin ganz herzlich bei allen Förderern bedanken, die dieses Projekt mit einer Spende ermöglicht haben. |
![]() Getreidemühle in Goguin |
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| Neues Getreide- und Ölmühlen-Projekt gestartet Nach dem Erfolg des ersten Projekts lohnt es sich, weiter zu machen. Das Interesse der Frauen in anderen Dörfern ist groß, auch Getreidemühlen anzuschaffen. Wir haben uns für die Finanzierung einer Getreide- und Ölmühle in Boulkon, einem Dorf in der benachbarten Provinz Passore, entschieden. Wie in Goguin betreut die APS das Projekt, vom Bau des Hauses bis zur Ausbildung des Verwaltungskomitees, das die Mühle betreibt. Von den Einnahmen werden Betriebskosten, Ersatzteile und Rücklagen für einen späteren Ersatz der alten Mühle gebildet. Es sind die Frauen, die die schwere Arbeit auf den Feldern verrichten. Auf ihren Schultern ruht die gesamte Last der Haushaltsführung und der Bewirtschaftung des kleinen Familienbetriebs. Mußten die Frauen bisher mühsam und zeitraubend das Getreide von Hand mahlen, verringert sich der Zeitaufwand für ihren Tagesbedarf an Mehl und Karitebutter dann auf wenige Minuten. Die eingesparte Zeit und Kraft könnte sie verstärkt in Gemüseanbau, Handel oder Kleintierzucht investieren, um den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien zu sichern. Helfen Sie mit! Ihre Spende wird effektiv und gezielt eingesetzt. Das ist der Vorteil bei kleinen überschaubaren Hilfsprojekten. |
Getreidemühle in Boulkon |
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