Afrika - Projekt e.V.    
         
  Unser Verständnis von EZ      
       

Warum Entwicklungszusammenarbeit?

Armut in Afrika ist nicht selbst verschuldet. Die zunehmende Globalisierung verstärkt Hunger und Überbevölkerung. Mangelnde Bildung gibt zusätzlich einen Nährboden für fundamentalistische Strömungen, die wiederum eine Entwicklung erschweren. Der Einwanderungsdruck auf die europäischen Länder steigt. Im weltweiten ökonomischen Geflecht wollen wir uns unserer Verantwortung gegenüber den Ländern des Südens stellen.

 
     
  In afrikanischen Ländern arbeiten lokale Initiativen und Selbsthilfegruppen daran, die Überlebenschancen der Menschen zu verbessern. AFRIKA-PROJEKT e.V. fördert und unterstützt sie dabei, Arbeitsplätze zu schaffen und zu wirtschaftlicher Eigenständigkeit und Stabilität zu gelangen. Wir sehen darin unsere Möglichkeit, durch Armut bedingte Migration zu mindern und ökonomische Ungleichheit auszugleichen.  
       
    Hilfe zur Selbsthilfe  
    Nachhaltigkeit    
    Arbeit auf gleicher Augenhöhe    
    Übersichtliche Projekte    
    Wirtschaftlichkeit    
       
  Hilfe zur Selbsthilfe
Eine wichtige Voraussetzung für unser Engagement ist, dass die Menschen vor Ort selbst eine Vorstellung davon entwickelt haben, wie sie ihre wirtschaftliche, soziale und ökologische Situation verbessern wollen. Die Projektidee sowie die Initiative zur Projektdurchführung müssen von einem lokalen Projektträger (NGO, genossenschaftlicher Zusammenschluss o.Ä.) ausgehen und Erfolg versprechend umsetzbar sein.
Wir fördern die Selbsthilfefähigkeit lokaler Bevölkerungsgruppen und akzeptieren daher nur Projektvorschläge, bei denen sich die Zielgruppe mit dem Projekt identifiziert. Sie wirkt in Zusammenarbeit mit dem Projektträger aktiv mit, das Vorhaben durchzuführen und es später in Eigenregie weiterzuführen.
 
     
  Nachhaltigkeit
Eigeninitiativen bedürftiger Bevölkerungsgruppen benötigen meist eine Anschubförderung, bis sie sich alleine tragen können. AFRIKA-PROJEKT e.V. will hierfür ein geeigneter Partner sein. Eine langfristige Förderung stellt Abhängigkeit her. Daher muss ein Projekt so angelegt sein, dass es nach Ende der Förderung ohne weitere Unterstützung existenzfähig ist. Gemeinsam mit dem Projektpartner vor Ort prüfen wir, ob die Projektidee in dieser Hinsicht Erfolg versprechend ist.
Seit 1995 haben wir verschiedene Projekte zur Armutsbekämpfung und zur Sicherung der medizinischen Grundversorgung sowie der Ernährung durchgeführt. Vor allem die Förderung von einkommenschaffenden Maßnahmen durch Kleinkredite scheint uns ein geeignetes Mittel, um Eigeninitiative und Unabhängigkeit ärmerer Bevölkerungsschichten noch stärker zu fördern.
 
   
  Arbeit auf gleicher Augenhöhe
Wir arbeiten immer mit Projektträgern vor Ort zusammen. Es sind nichtstaatliche Träger wie NGOs, genossenschaftliche Zusammenschlüsse u.ä.. Als gleichberechtigte Partner ergänzen wir uns gegenseitig mit unseren unterschiedlichen Möglichkeiten und unserem vielfältigen Wissen: Der Projektpartner ist für uns Kompetenzträger und Fachkraft vor Ort und setzt das Vorhaben mit seinem Know-how um. Er/sie kennt die lokalen Gegebenheiten, Strukturen und Erfordernisse und hat den direkten Kontakt zur Zielgruppe. Wir bringen im Gegenzug unsere Erfahrungen in der Projektarbeit ein und können für unsere Partner sehr gut Informationen zu geplanten Maßnahmen beschaffen, an die diese nur unter großem Aufwand herankämen. Dazu gehören Infos zu Anbaumethoden, Geräten usw. Ziel ist es, gemeinsam sozial und kulturell angepasste Lösungen zu finden, die Akzeptanz finden und damit machbar sind.
 
       
  Übersichtliche Projekte
Wir fühlen uns nicht nur den Menschen in Afrika verpflichtet, sondern ebenso den Menschen und Unternehmen, die mit ihrem Geld unsere Projekte ermöglichen. Um unsere Arbeit so effizient wie möglich zu machen, wählen wir Kleinprojekte aus, deren finanzieller und organisatorischer Rahmen unseren Möglichkeiten entspricht.
Gleichzeitig garantiert unser sorgfältiges Projektmanagement mit klaren Ziel-, Zeit- und Kostenvorgaben, dass alle Projektschritte nachvollziehbar bleiben und die Ergebnisse konkret messbar sind. So stellen wir den Erfolg sicher und verhindern, dass Gelder versickern. Der Einsatz von Spenden und Fördermitteln ist jederzeit nachvollziehbar.
Das ist auch der Grund, warum wir zurzeit nur in Burkina Faso, Mali und Niger Projekte fördern: Hier haben wir bereits Erfahrungen gesammelt, es bestehen gute Kontakte und funktionierende Netzwerke, die für eine erfolgreiche Arbeit unabdingbar sind. Dies in weiteren afrikanischen Ländern aufzubauen, übersteigt zurzeit unsere Kapazitäten.
 
   
  Wirtschaftlichkeit
Unsere Projekte finanzieren wir ausschließlich über Spenden und Fördermittel. Aufgrund unserer Größe verfügen wir über keine freien finanziellen Mittel. Eine Projektfinanzierung sagen wir erst zu, wenn die Gesamtfinanzierung sichergestellt ist. Es wird ein vollständiger Finanzierungsplan erstellt.
Das Verhältnis der Verwaltungskosten zum Spendeneinsatz ist bei uns sehr niedrig, da wir darauf achten, unsere Arbeit mit dem geringsten Kostenaufwand zu betreiben.